42nd Street
Der Weg zur Broadway-Premiere
Die Entstehung von 42nd Street
Ein Filmabend, der eigentlich nur eine Pause sein sollte
New York, 1978.
Michael Stewart und Mark Bramble haben gerade etwas anderes zu tun. Die beiden arbeiten an The Grand Tour, dem Musical von Jerry Herman, für das sie gemeinsam das Buch geschrieben haben. Für einen Moment aber lassen sie die Arbeit hinter sich und gehen ins Carnegie Hall Cinema.
Auf dem Programm steht ein Film, der zu diesem Zeitpunkt bereits fast ein halbes Jahrhundert alt ist: 42nd Street.
Sie kennen den Film. Natürlich kennen sie ihn. Er gehört zu jener großen Ära des amerikanischen Filmmusicals, in der Hollywood das Theater auf die Leinwand brachte.
Doch während Stewart und Bramble im Kino sitzen, passiert etwas Entscheidendes.
Sie sehen den Film diesmal nicht nur als Zuschauer. Sie sehen ihn als Theatermacher.
Und plötzlich erkennen sie etwas, das ihnen vorher offenbar nicht aufgefallen war: Diese Geschichte handelt bereits von dem Ort, an dem sie selbst arbeiten. Von Proben. Von Schauspielern. Von einem Regisseur unter enormem Druck. Von einer Show, die kurz vor der Premiere auseinanderzufallen droht. Und von einem jungen Ensemblemitglied, das plötzlich seine große Chance bekommt.
Warum sollte daraus nicht ein Musical für die Bühne werden?
Die Idee für 42nd Street ist geboren.
Noch weiß allerdings niemand, ob aus dieser Idee jemals eine Broadway-Show werden wird.
Der erste Schritt führt zu Jerry Herman
Stewart und Bramble brauchen zunächst etwas ganz Grundsätzliches: Musik.
Und wer wäre dafür naheliegender als Jerry Herman? Herman ist zu dieser Zeit einer der großen Musicalkomponisten des Broadway. Stewart kennt ihn gut, schließlich arbeiten die beiden gerade gemeinsam an The Grand Tour. Eine Zusammenarbeit an 42nd Street scheint deshalb zunächst durchaus naheliegend.
Doch Herman sagt Nein.
Damit könnte die Geschichte eigentlich schon wieder vorbei sein. Stattdessen liefert er den beiden eine Idee, die das gesamte Projekt verändern wird. Warum, so die Überlegung, überhaupt eine komplett neue Partitur schreiben?
Der alte Film besitzt bereits Songs von Harry Warren und Al Dubin. Warum nicht diese Musik verwenden und sie mit weiteren Songs aus dem umfangreichen Warren/Dubin-Katalog ergänzen? Das ist ein ungewöhnlicher Vorschlag.
Ein neues Musical soll also mit Musik aus einer vergangenen Zeit entstehen?! Nicht als Rekonstruktion des Films, sondern als neue Bühnenproduktion, die musikalisch so klingt, als käme sie tatsächlich aus der Welt des Showbusiness der 1930er-Jahre.
Stewart und Bramble nehmen den Gedanken auf. Damit ist das musikalische Konzept von 42nd Street im Grunde gefunden. Aber nun brauchen sie jemanden, der bereit ist, daraus tatsächlich eine Broadway-Produktion zu machen.
Dann kommt Mark Brambles alter Arbeitgeber ins Spiel
Für Mark Bramble ist David Merrick kein völlig Fremder. Bramble hatte seine Theaterkarriere 1971 als Assistent beziehungsweise Lehrling im Umfeld des legendären Broadway-Produzenten begonnen. Er kennt also den Mann, der nun über das Schicksal des neuen Projekts entscheiden soll.
David Merrick ist eine der schillerndsten Figuren des amerikanischen Theaters. Er ist berühmt für große Erfolge, aber ebenso für seine ungewöhnlichen Methoden. Er versteht Broadway nicht nur als Kunst, sondern auch als Geschäft, als Wettbewerb und als großes öffentliches Spektakel.
42nd Street interessiert ihn. Doch das bedeutet noch lange nicht, dass er einfach den Scheck ausstellt. Merrick beginnt zunächst, nach Geldgebern zu suchen. Und da bekommt das Projekt sein erstes wirklich großes Problem.
„Das wird ein Flop“
Die Idee überzeugt offenbar nicht jeden. Ein Musical, das auf einem fast fünfzig Jahre alten Film basiert? Mit Liedern, die Jahrzehnte zuvor geschrieben wurden? In einer Zeit, in der der Broadway sich musikalisch längst weiterentwickelt hat? Die Skepsis ist groß. Merrick hört immer wieder, dass 42nd Street keine Chance habe.
Nach der späteren Produktionsgeschichte soll er schließlich die Geduld mit den potenziellen Investoren verloren haben. Wenn niemand an die Show glaubt, dann eben er selbst. Merrick übernimmt die Anteile der drei ursprünglichen kleinen Investoren und finanziert die Produktion weitgehend selbst. Das Risiko ist gewaltig: Rund 2,4 Millionen Dollar seines eigenen Geldes stehen schließlich auf dem Spiel. Andere Quellen sprechen von Produktionskosten von ungefähr drei Millionen Dollar.
Und damit ist 42nd Street plötzlich keine nette Idee mehr, die zwei Autoren nach einem Kinobesuch verfolgen. Jetzt muss eine echte Broadway-Show daraus werden.
Aber wer soll sie inszenieren?
Die Antwort auf diese Frage ist für Merrick fast genauso wichtig wie die Finanzierung. Denn 42nd Street soll keine kleine nostalgische Show werden. Merrick will eine große Show. Eine Show mit Ensemble. Mit Tanz. Mit spektakulären Nummern. Mit dem Gefühl einer jener Broadway-Produktionen, die das Publikum schon beim Öffnen des Vorhangs überwältigen.
Dafür braucht er jemanden, der genau versteht, wie man Tanz und Theater miteinander verbindet. Und dieser Mann heißt Gower Champion. Champion ist kein Unbekannter für Merrick. Die beiden haben bereits bei großen Musicalproduktionen zusammengearbeitet. Auch Michael Stewart kennt Champion seit vielen Jahren. Ihre Zusammenarbeit reicht bis zu Bye Bye Birdie zurück; später arbeiteten Stewart und Champion unter anderem bei Carnival! und Hello, Dolly! zusammen.
Champion übernimmt schließlich Regie und Choreografie. Damit bekommt 42nd Street seinen entscheidenden kreativen Kopf. Und plötzlich beginnt das Projekt, seine endgültige Form anzunehmen.
Aus einer Filmidee wird ein Theaterstück
Während Champion über die Inszenierung nachdenkt, arbeiten Stewart und Bramble weiter am Buch. Dabei zeigt sich, dass die Übertragung vom Film auf die Bühne keineswegs so einfach ist, wie es zunächst klingt. Die beiden müssen die Geschichte neu strukturieren. Szenen müssen miteinander verbunden werden. Figuren müssen auf der Bühne funktionieren. Und vor allem muss die Musik in eine dramatische Struktur gebracht werden.
Die überlieferten Unterlagen zeigen, wie umfangreich dieser Prozess war: In den Beständen der New York Public Library befinden sich zahlreiche Fassungen und Überarbeitungen des Buches aus den Jahren 1978 bis 1986 – einschließlich einzelner Szenen, Revisionen und Änderungen. Interessant ist auch, dass Stewart und Bramble zunächst nicht einmal den später so selbstverständlich wirkenden Titel „Book by“ erhielten. In den frühen Unterlagen wurden sie lediglich für „Lead Ins and Crossovers“ genannt. Erst später wurden sie offiziell als Autoren des Buches anerkannt.
Das Musical, das wir heute als feststehendes Werk kennen, existierte also lange Zeit überhaupt noch nicht in dieser festen Form. Es wurde geschrieben, verändert, ausprobiert und wieder verändert.
Champion hat eine Vorstellung davon, was 42nd Street sein soll
Gower Champion denkt dabei nicht daran, Busby Berkeleys Filmsprache einfach auf die Bühne zu übertragen. Das wäre auch kaum möglich. Im Film kann eine Kamera plötzlich über einer riesigen Tanzformation schweben. Sie kann von oben auf die Tänzer schauen, in Sekundenbruchteilen die Perspektive wechseln oder eine Menschenmenge in geometrische Muster verwandeln. Champion hat dagegen eine Bühne. Und genau diese Begrenzung wird zu seiner Stärke.
Er entwickelt seine eigenen Bilder. Die Tänzer sollen nicht einfach dekoratives Beiwerk sein. Sie sollen die Bühne beherrschen. Linien entstehen, Formationen verändern sich, Stepptanz wird zum Rhythmus der gesamten Produktion.
Und allmählich entsteht jene ganz eigene Bühnensprache, die später zum Markenzeichen von 42nd Street werden sollte.
Dann beginnen die Proben
Nun muss sich zeigen, ob die Idee auch mit echten Menschen funktioniert. Die Darsteller kommen zusammen, unter ihnen ist auch Wanda Richert. Sie soll Peggy Sawyer spielen – das junge Ensemblemitglied, das in der Geschichte plötzlich ins Zentrum rückt.
Jerry Orbach übernimmt Julian Marsh, Tammy Grimes wird Dorothy Brock, Lee Roy Reams spielt Billy Lawlor. Und während die Besetzung probt, wächst aus den einzelnen Teilen langsam eine Show. Aber noch ist nichts gewonnen, denn eine Broadway-Produktion dieser Größenordnung wird nicht allein in einem Probenraum entschieden. Sie muss irgendwann vor Publikum funktionieren, und genau dafür gibt es den nächsten Schritt.
Washington, D.C.
Der Moment der Wahrheit: Kennedy Center
Im Juni 1980 zieht 42nd Street aus New York weg. Die Produktion kommt zu einem Out-of-Town-Try-out an das John F. Kennedy Center for the Performing Arts in Washington, D.C.
Das ist der Augenblick, auf den jede große Broadway-Produktion hinarbeitet. Jetzt sitzt nicht mehr nur das Produktionsteam im Saal, jetzt gibt es ein Publikum, jetzt hört man das Lachen, jetzt merkt man, ob eine Szene funktioniert, jetzt zeigt sich, ob eine Tanznummer tatsächlich so überwältigend ist, wie sie im Probenraum ausgesehen hat.
Und das Ergebnis ist nicht gerade das, was Merrick sich erhofft hat. Die Reaktionen fallen verhalten aus. Die Show braucht Arbeit –
noch immer.
Und plötzlich wird der Zeitdruck enorm
Merrick hat inzwischen Millionen investiert und die Produktion soll nach New York. Der Broadway-Termin steht, doch die Show ist offenbar noch nicht dort, wo sie sein soll. Die Unterlagen von Michael Stewart zeigen, wie intensiv bis in diese Phase hinein an dem Musical gearbeitet wurde. Es gibt zahlreiche Revisionen und Änderungen und auch die zeitgenössische Berichterstattung aus Washington beschreibt Merricks Bemühungen, die Produktion noch einmal grundlegend zu überarbeiten.
Das Problem ist nicht einfach ein fehlender Song oder eine einzelne Szene, die gesamte Dramaturgie muss geschärft werden.
Merrick greift ein. Szenen werden verändert Nummern werden verschoben, der Ablauf wird neu gedacht. Und währenddessen tickt die Uhr. Denn irgendwann muss 42nd Street nach New York.
Und dann verschiebt sich etwas hinter den Kulissen
Während die Produktion mit ihren künstlerischen Problemen kämpft, gibt es ein weiteres Problem, über das immer weniger gesprochen werden kann. Gower Champion ist krank – schon länger. Sein Gesundheitszustand macht den Menschen in seiner Umgebung zunehmend Sorgen. Er leidet an Waldenström-Makroglobulinämie, einer seltenen Form von Blutkrebs. Für die Produktion ist das verheerend, denn Champion ist nicht irgendein Mitarbeiter. Er ist der Regisseur, der Choreograf, und der Mann, dessen choreografische Handschrift die gesamte Show prägt.
Die Krankheit wird zunächst nicht zum öffentlichen Thema und Champion versucht, die Arbeit fortzusetzen.
Für Merrick und die Produktion geht es weiter um dasselbe Ziel:
Diese Show muss nach Broadway.
Der Broadway-Termin rückt näher und Merrick spielt mit der Presse
Eigentlich soll 42nd Street Anfang August in New York starten, doch die Produktion ist noch nicht bereit.
Die Previews werden verschoben und Merrick wäre nicht Merrick, wenn er daraus nicht gleichzeitig ein Spiel mit der Öffentlichkeit machen würde.
Plötzlich weiß niemand mehr genau, wann die Show eigentlich beginnt – Gerüchte machen die Runde.
Ist die Produktion in Schwierigkeiten? Ist das Bühnenbild beschädigt? Ist Champion zu krank? Oder steckt hinter den Verschiebungen vielleicht eine bewusst inszenierte PR-Strategie?
Merrick lässt die Öffentlichkeit im Unklaren.
Später wird gerade dieses Verhalten Teil der Legende um die Produktion. Doch hinter dem Spiel mit der Presse steht eine sehr reale Tatsache: Die Show wird tatsächlich noch verändert. Die Zeit wird knapp und Champion ist schwer krank.
18. August 1980
Dann beginnt endlich das, worauf alle gewartet haben. Die Previews starten am 18. August im Winter Garden Theatre. Sechs Voraufführungen sind angesetzt. Jetzt ist 42nd Street wirklich in New York, jetzt gibt es kein Zurück mehr. Die Bühne ist gebaut, die Kostüme sind fertig, das Orchester sitzt im Graben, das Ensemble steht bereit.
Die nächsten Tage werden zeigen, ob Merrick mit seinem Millionenrisiko recht hatte und ob die alte Idee aus dem Kinosaal tatsächlich groß genug für den Broadway ist.
25. August 1980
Am Morgen dieses Tages liegt eine merkwürdige Spannung über der Produktion. Abends soll die Premiere stattfinden, doch Gower Champion wird sie nicht erleben. Er liegt im Memorial Sloan-Kettering Cancer Center. Sein Zustand hat sich dramatisch verschlechtert.
Am 25. August 1980 stirbt Champion. Er ist 61 Jahre alt.
Und während in New York die Vorbereitungen für die Premiere laufen, entscheidet David Merrick, dass die Nachricht zunächst geheim bleiben soll. Die Vorstellung soll stattfinden, das Ensemble soll nichts erfahren, das Publikum soll nichts erfahren.
Die Premiere von 42nd Street wird gespielt.
Der Vorhang geht auf
Und das ist vielleicht der Moment, in dem die Entstehungsgeschichte von 42nd Street ihre seltsamste Wendung nimmt. Denn alles, worum die Menschen seit zwei Jahren gekämpft haben, ist jetzt da.
Die Musik von Harry Warren und Al Dubin.
Das Buch von Michael Stewart und Mark Bramble.
Champions Choreografie.
Das Ensemble.
Die Kulissen.
Die großen Tanznummern.
Und vor allem diese enorme Broadway-Energie.
Das Publikum reagiert begeistert, die Spannung löst sich, der Abend wird zum Triumph.
Für Wanda Richert ist es der Broadway-Durchbruch und für David Merrick scheint sich das gewaltige Risiko auszuzahlen.
Für Gower Champion aber ist es bereits zu spät. Er wird nie erfahren, wie das Publikum seine letzte große Inszenierung aufgenommen hat.
Dann fällt der Vorhang
Die Vorstellung ist vorbei, der Applaus hält an, die Darsteller kommen zum Schlussapplaus auf die Bühne.
Und dann tritt David Merrick vor das Publikum.
Viele Zuschauer wissen zunächst nicht, was sie von diesem ungewöhnlichen Auftritt halten sollen. Merrick ist bekannt für seine spektakulären PR-Aktionen.
Doch diesmal ist es keine Inszenierung.
Merrick teilt dem Publikum mit, dass Gower Champion an diesem Tag gestorben ist. Die Reaktion schlägt innerhalb von Sekunden um. Aus Jubel wird Schock.
Aus dem Triumph einer Broadway-Premiere wird ein Abschied.
Die Nachricht von Champions Tod geht noch in derselben Nacht um die Welt und damit bekommt 42nd Street einen Schluss, den niemand hätte schreiben können.
Aus dem Risiko wird ein Broadway-Hit
Die Ironie ist fast zu perfekt.
Zwei Jahre zuvor hatten Michael Stewart und Mark Bramble in einem Kino gesessen und eine alte Geschichte gesehen. Dann hatte ein Komponist Nein gesagt. Ein Produzent musste selbst ins Risiko gehen. Ein Buch wurde immer wieder verändert. Ein Regisseur wurde krank. Ein Try-out verlief nicht wie erhofft. Der Broadway-Start wurde verschoben. Und trotzdem ging am Ende der Vorhang auf.
Die Rechnung sollte für David Merrick aufgehen. 42nd Street lief am Broadway insgesamt 3.486 Vorstellungen und blieb bis Januar 1989 im Spielplan. Die Produktion gewann unter anderem den Tony Award als Bestes Musical; Gower Champion erhielt posthum den Tony für seine Choreografie. Doch vielleicht ist die wichtigste Zahl gar nicht die Zahl der Vorstellungen. Es ist die Tatsache, dass ausgerechnet dieses Musical, das zunächst wie ein nostalgischer Rückblick auf eine vergangene Broadway-Ära wirkte, selbst zu einem Stück Broadway-Geschichte wurde.
Eine Show über eine Show und eine Geschichte, die sich selbst wiederholte
Das Faszinierende an 42nd Street ist deshalb nicht nur die Musik oder die Choreografie. Es ist die Spiegelung zwischen Geschichte und Wirklichkeit. Auf der Bühne kämpft Julian Marsh darum, eine Produktion trotz aller Schwierigkeiten zur Premiere zu bringen. Hinter der Bühne kämpfen David Merrick, Michael Stewart, Mark Bramble und Gower Champion um genau dasselbe.
Auf der Bühne fällt ein Star aus und eine junge Tänzerin bekommt ihre große Chance. In der Realität steht Wanda Richert als Peggy Sawyer plötzlich im Zentrum einer der wichtigsten Broadway-Premieren ihrer Generation.
Auf der Bühne wird eine Show im letzten Moment gerettet. Hinter der Bühne wird 42nd Street bis kurz vor Broadway immer wieder verändert.
Und schließlich gibt es diese letzte, erschütternde Parallele:
Das Musical handelt von Menschen, die alles für die Show geben.
Gower Champion tat genau das. Bis zu seinem letzten Tag.
Sein letztes Werk war eine Liebeserklärung an den Broadway und zugleich sein Abschied von ihm.
Vielleicht erklärt gerade das, warum 42nd Street bis heute eine besondere Wirkung besitzt.
Es ist nicht einfach ein Musical über die große Zeit des Broadway.
Es ist ein Musical über den unerschütterlichen Glauben daran, dass der Vorhang irgendwann aufgehen muss.
Und manchmal beginnt eine solche Geschichte nicht mit einem Produzenten, einem Vertrag oder einer großen Vision.
Manchmal beginnt sie ganz unspektakulär. Mit zwei Autoren einem alten Film und einem Kinobesuch, der eigentlich nur eine Pause von der Arbeit sein sollte.
Marc Lohse ist Gründer und Herausgeber von Stage Vibe, einem Online-Portal rund um Musicals und Shows. Er beschäftigt sich mit Künstlern, Produktionen und Hintergründen der Branche und bietet fundierte Einblicke in die Welt des Musiktheaters. Sein Ziel ist es, die Musicalwelt informativ und praxisnah abzubilden – für Fans, Einsteiger und alle, die sich professionell mit Bühne beschäftigen.
