Künstler des Monats Mai: Mathias "Much" Rieck

Ein Mann, eine Mission – Dein ganz persönlicher Song

Es gibt Musiker, die für Bühnen gemacht sind. Es gibt Produzenten, die für Studios leben. Und dann gibt es Mathias „Much“ Rieck – einen Hamburger Künstler, der all das in sich vereint und dabei noch etwas Besonderes tut: Er schenkt Menschen Musik, die wirklich ihnen gehört.

Much, wie ihn seine Fans und Kunden nennen, lebt und arbeitet in Hamburg. Sein Angebot ist so einzigartig wie sein Weg dorthin: maßgeschneiderte Musik für jeden Anlass, für jede Person, für jedes Gefühl. Ob Geburtstagsständchen, Mannschaftshymne, Firmenmelodie oder Websites – bei Much wird aus einer Idee ein Song, der bleibt.

Von der ersten Gitarre bis zu den Festivals

Muchs Geschichte mit der Musik beginnt früh, sehr früh. Als Neunjähriger leiht er sich die Gitarre seines Bruders aus. Nur zum Ausprobieren – und er gibt sie nicht mehr zurück.

Als seine Eltern merken, dass die Musik aus seinem Leben nicht mehr wegzudenken ist, schenken sie ihm zum zehnten Geburtstag seine erste eigene Gitarre. Ein Geschenk, das sein Leben verändern sollte.

Was folgt, ist eine musikalische Reise, die kaum vielfältiger sein könnte: Drum-Circles mit Didgeridoo und Djembe im Hamburger Stadtpark, intime Wohnzimmerkonzerte vor 20 Menschen, aber auch Festivalauftritte vor bis zu 10.000 Partypeople. Dazwischen: Produktionen im Bereich Ambient, Chillout und Acid Jazz – und sogar eine EP, die sich ihren Weg durch den Club-Underground von Ibiza bahnte.

Much hat nicht einen Weg genommen. Er hat alle Wege genommen.

SphEars-Much-Music: Wenn Musik persönlich wird

Im Mittelpunkt von Muchs künstlerischem Schaffen steht heute sein Projekt SphEars-Much-Music – ein Dienst, der Musik zurück zu ihren Wurzeln führt: zur persönlichen Bedeutung.

Hinter dem Angebot steckt eine einfache, aber kraftvolle Überzeugung: Der schönste Song ist einer, der für dich geschrieben wurde. Much setzt das für Menschen aller Lebensbereiche um. Vom Schornsteinfeger, der seinem besten Freund und Chef zum Geburtstag eine Überraschung bereiten möchte, bis zur Versicherungsangestellten, die ihr selbstgeschriebenes Gedicht auf der Betriebsweihnachtsfeier mit musikalischer Begleitung vortragen will. Wer zu Much kommt, bringt eine Geschichte mit und geht mit einem Song nach Hause.

Das stilistische Spektrum, das er dabei abdeckt, ist beeindruckend: Pop, Rock, Elektro, Schlager, Party-Musik, Reggae, Disco, Dancehall… Much bewegt sich frei zwischen Genres und findet für jede Stimmung die passende musikalische Sprache.

Musik, die alle Zwischenräume füllt

Was Much antreibt, lässt sich mit einem Satz aus seiner eigenen Beschreibung einfangen: Er wacht manchmal morgens auf – mit einer Textzeile im Kopf, einem neuen Gitarrenriff, einer Melodie, einem Beat. Musik ist für ihn keine Arbeit. Sie ist eine Lebensweise.

Diese Leidenschaft ist es, die seine Auftragswerke von gewöhnlicher Hintergrundmusik unterscheidet. Jeder Song entsteht mit echtem Engagement, echtem Handwerk und einem echten Verständnis dafür, was Musik im Leben von Menschen bedeuten kann.

Nicht zu Unrecht wird Much entsprechend als außergewöhnlicher Musiker und Produzent beschrieben, der emotionale, persönliche und atmosphärische Kompositionen schafft. Eine Einschätzung, die wer auch immer ihn einmal gehört hat, sofort nachvollziehen kann.

Online präsent, authentisch geblieben

Much ist nicht nur auf der Bühne und im Studio zuhause – er lebt seine Kunst auch digital. Auf TikTok (@mathias.rieck) teilt er als Produzent elektronischer und akustischer Musik seine Arbeit mit seiner Community. Auf Twitch (Much_Live) zeigt er eine andere Seite: Papa, Hardware-Nerd und Zocker. Ein Mensch hinter dem Künstler, nahbar und echt.

Auf YouTube (@SphEars), Instagram und Facebook gibt er Einblicke in sein Schaffen und hält seine Follower auf dem Laufenden. Wer Much online begegnet, merkt schnell: Hier steckt eine ehrliche Persönlichkeit dahinter, kein konstruiertes Image.

Hamburg hat einen Schatz

Hamburgs Musikszene ist reich. Doch inmitten von Clubs, Studios und großen Namen hat Much seinen eigenen Platz gefunden. Nicht durch Lautstärke, sondern durch Kreativität und Tiefe. Er ist der Musiker, der zuhört, bevor er spielt. Der versteht, bevor er komponiert. Der Musik nicht als Produkt begreift, sondern als Geschenk.

Mathias „Much“ Rieck ist unser Künstler des Monats weil er beweist, dass Musik am kraftvollsten ist, wenn sie jemanden wirklich berührt. Und weil er jeden Tag aufs Neue genau dafür arbeitet.

Mehr über Much und sein Projekt SphEars-Much-Music:

🌐 Website: sphears-much-music.de

🎵 YouTube: @SphEars

📱 TikTok: @mathias.rieck

📸 Instagram: @rieck.mathias

🎮 Twitch: Much_Live

Aber lassen wir Much selber zu Wort kommen:

Much, wie bist du zur Musik gekommen?

Musik ist ein fester Bestandteil meines Lebens, seit ich denken kann. Meine erste Single habe ich mir Ende der 70er in der Woolworth bei uns im Stadtteil gekauft (Okay. Jetzt fühle ich mich wirklich alt). Es war der Hit von John Travolta und Olivia Newton-John, aus dem „Grease“ Soundtrack. Kurz darauf habe ich angefangen, mir die Gitarre meines Bruders „zu leihen“. Wahrscheinlich hat das die Ohren meiner Eltern so sehr malträtiert, dass sie beschlossen, mir Gitarrenstunden zu besorgen, um es erträglicher zu machen. Damit war wohl mein musikalisches Schicksal besiegelt. Kaum hatte ich die ersten drei Akkorde gelernt, gründete ich mit zwei Freunden meine erste Band. Da war ich 9 oder so. Sie hieß „Eiskrem“ und so nannten wir auch unseren ersten Hit. Gut, er klang verdächtig nach Blondies „Call me“ und war vom Text her stark an die neue deutsche Welle, der frühen 80er angelehnt. Aber der Besitzer des Chinarestaurants, vor dem wir Buttjes performten, gab uns 20 DM. Vielleicht damit wir abhauten? Egal! Mission accomplished. Ich lernte noch ein paar Jahre und spielte dann in der Kirchengemeinde oder für mich selbst, um im Flow zu bleiben (obwohl ich damals bestimmt nicht einmal wusste, was ein Flow ist). Irgendwann folgte die Schulband und Mitte der 90er dann die erste richtige Band, die sogar mal einen Auftritt in einer Location hatte. Die Band löste sich auf und ich produzierte alleine weiter. Irgendwann hatte ich dann Familie und habe die Musik für viele Jahre beiseite gelegt, bis die Kinder groß genug waren und ich 2022, in Corona, wieder anfing zu schreiben und zu produzieren. Aaand here we go… 😊

Hast du einen Lieblingssong? Und warum gerade der?

Ich verstehe die Frage jetzt so, dass Du einen meiner Songs, der mir am besten gefällt, meinst. Eigentlich ist das immer mein aktueller Song. Meine älteren Stücke zu hören, ist meistens irgendwie cringe, weil ich mich von Song zu Song weiter zu entwickeln versuche und sehr kritisch sehe, was ich vorher produziert habe. Von meinen Instrumentals mag ich „Roaming“ sehr gerne. Er ist sehr facettenreich und beinhaltet auch das sogenannte „tapping“, das ich sehr mag. Von der Stimmung her, ist er, wie viele meiner Songs, eher melancholisch. Meine Frau hat mich oft gefragt, warum ich denn so trübsinnige Musik mache. Meine Theorie dazu ist, dass ich ein eher fröhliches Kerlchen bin und (oder weil) ich meine nachdenkliche oder auch traurige Seite über meine Musik als Ventil rauslasse. Mein Lieblingssong mit Text ist vielleicht „Coming for you“, weil er sehr persönlich ist und meine Ängste um meine Kinder in einer kriegsgeilen Welt thematisiert. Meine jüngste Tochter hat in dem Song auch einen kleinen Gesangspart übernommen. Auch mein neuestes Werk „Everything“ gefällt mir sehr gut, weil ich denke, dass es musikalisch und vom Produktionsniveau recht stark geworden ist.

Gibt es einen Backstage-Moment den keiner mitbekommen hat, dir aber in Erinnerung geblieben ist?

Es gab tatsächlich mal eine Situation, die ich so um die Jahrtausendwende erlebt habe und die ich wohl nie vergessen werde. Damals war ich der singende Teil eines Projektes, das sich „LICHT“ nannte. Wir machten Ambient/Chillout und waren im Ruhrpott unterwegs, um einen Plattenvertrag bei einem, in der Szene bekannten Elektro-Label zu unterschreiben. Spontan wurden wir gefragt, ob wir nicht Lust hätten, den Opener für den Chillout-Floor auf einer großen Labelparty zu machen. Klar! Warum auch nicht? Wir sollten um Mitternacht loslegen, und wer die Elektroszene von damals kennt, weiß, dass psychedelische Substanzen einfach dazu gehörten, wie Räucherstäbchen und Batikklamotten. Zu der Stunde waren also bei den meisten Gästen schon alle Lampen an. Der Floor war recht klein und familiär, also konnte ich mich guten Gewissens bei der Performance auf einen Stuhl setzen. Während des zweiten oder dritten Songs, merkte ich plötzlich, wie sich zögerlich eine Hand in meine schob, und ich schaute nach unten, wo sich einer der Gäste, von mir unbemerkt, immer näher an mich herangeschoben hatte und nun im Schneidersitz direkt vor mir saß und meine Hand hielt. Die pure Verzückung in seinem Blick und die tellergroßen Pupillen, mit denen er jedes Wort und jeden Laut von meinen Lippen ablas, sprachen für sich. Er hielt mir tatsächlich für den ganzen Rest des Konzerts meine Hand und wollte einfach nicht loslassen. Ich habe keine Ahnung, was für einen Film der Gute gefahren hat, aber er muss interessant gewesen sein. Das Label ist kurz darauf pleite gegangen, so dass aus unserem Vertrag nicht viel wurde. Aber diese Erfahrung war es wert. 😁

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