Flashdance - Das Musical

EINLEITUNG

Flashdance – Das Musical bringt den ikonischen 1983er-Film auf die Bühne: eine explosive Mischung aus leidenschaftlichem Tanz, mitreißenden 80er-Hits wie „What a Feeling“ und der Geschichte der toughen Schweißerin Alex Owens, die ihren Traum vom Profi-Tanzen jagt. Die Adaption von Tom Hedley und Robert Cary mit Musik von Robbie Roth erobert seit der Weltpremiere 2008 in Plymouth Herzen weltweit, inklusive erfolgreicher Tourneen – auch in Deutschland. Mit atemberaubender Choreografie und Hits wie „Maniac“ oder „Gloria“ feiert das Musical Unabhängigkeit, Liebe und Durchhaltewillen – perfekt für Fans von Energie und Emotion 

ZUSAMMENFASSUNG

In Pittsburgh der 1980er arbeitet die 18-jährige Alex Owens tagsüber als Schweißerin in einer Stahlfabrik und mutiert abends zur „Flashdancerin“ im Club Harry’s, wo sie mit innovativen Street-Dance-Performances fasziniert. Ihr Traum: Aufnahme ans renommierten Shipley Dance Conservatory. Trotz fehlender klassischer Ausbildung bewirbt sie sich, stößt aber auf Skepsis. Ihr Chef Nick Hurley, Sohn des Fabrikschef, verliebt sich in sie und verschafft ihr durch Kontakte und finanziellen Einfluss eine zweite Chance. Alex bekommt es raus was ihre Beziehung belastet. Nebenfiguren wie die ambitionierte Gloria, die in schlechte Kreise abrutscht, und Freundinnen Kiki sowie Tess rahmen Alex’ Weg ein. Konflikte um Jobverluste, Enttäuschungen und persönliche Krisen gipfeln in einer finalen Audition, wo Alex mit „What a Feeling“ ihre einzigartige Street-Style-Art präsentiert und triumphiert. Die Handlung betont Träume trotz Widrigkeiten, mit Fokus auf weiblicher Stärke und 80er-Kultur.

HANDLUNG

! SPOILER-ALARM !

Alex Owens ist eine 18-jährige Schweißerin in der Hurley Steel Fabrik in Pittsburgh 1983. Tagsüber schweißt sie Stahl, nachts tritt sie als Flashdancerin im Club Harry’s auf, wo sie mit ihrem einzigartigen Street-Dance-Stil das Publikum elektrisiert. Ihr großer Traum ist es, Tänzerin am elitären Shipley Dance Conservatory zu werden, obwohl sie keine klassische Ballettausbildung besitzt. Nick Hurley, Sohn des Fabrikbesitzers, sieht Alex zufällig bei einem ihrer Auftritte im Harry’s und erkennt sie am nächsten Tag in der Fabrik wieder. Er ist fasziniert von ihrer Stärke und ihrem Talent, doch Alex weist seine Annäherungsversuche zunächst ab, da er ihr Chef ist. Ihre Freundin Gloria, Kellnerin und Tänzerin im Club, motiviert Alex, sich beim Shipley zu bewerben. Alex holt sich das Bewerbungsformular bei der strengen Ms. Wilde, doch bei der ersten Audition fühlt sie sich unter den perfekt ausgebildeten Balletttänzerinnen fehl am Platz und flieht. Alex sucht Rat bei Hannah, einer ehemaligen Tänzerin, die ihr Mut zuspricht. Nick lädt Alex zu einem Date ein, und zwischen ihnen entwickelt sich eine leidenschaftliche Beziehung. Alex gesteht ihm ihren Traum, während Nick mit familiären Konflikten kämpft – die Fabrik steht vor Entlassungen. Gloria gerät unterdessen in Schwierigkeiten: Sie streitet mit ihrem Freund Jimmy, der als Comedian nach New York aufbricht, und lässt sich vom Clubbesitzer C.C. vom rivalisierenden Chameleon-Club verführen, wo sie mit Alkohol und Drogen in Berührung kommt. Durch Nicks Kontakte erhält Alex eine zweite Chance bei der Audition. Alex trainiert intensiv und gibt eine atemberaubende Performance, die ihren individuellen Stil zeigt. Doch die Beziehung zu Nick wird belastet, als Alex erfährt, dass er heimlich ihre Audition gekauft hat. Sie fühlt sich bevormundet und trennt sich von ihm. Gloria versinkt immer tiefer im Chameleon-Club. Alex stürmt mit ihren Freundinnen Kiki und Tess hin, um sie zu retten. Jimmy kehrt gebrochen aus New York zurück und hilft dabei. Gleichzeitig stirbt Hannah, Alex‘ Mentorin, und hinterlässt ihr ein Tanzstudio als Erbe, was Alex neuen Mut gibt. Die Fabrikkrise eskaliert mit Protesten der Arbeiter gegen Nick und seinen Vater. Im dramatischen Höhepunkt steht Alex bei der finalen Audition am Shipley. Sie betritt den Saal zögernd, doch dann entfesselt sie zu „What a Feeling“ eine explosive Tanznummer – eine Fusion aus Street-Dance, Breakdance und purer Emotion. Die Jury, angeführt von Ms. Wilde, ist überwältigt und nimmt sie auf. Alex versöhnt sich mit Nick, der ihre Unabhängigkeit respektiert. Gloria findet zurück auf den richtigen Weg, Jimmy und sie kommen zusammen. Alex hat nicht nur ihren Traum verwirklicht, sondern auch ihre wahre Stärke entdeckt. Die Geschichte endet triumphierend: Alex Owens, die Schweißerin aus einfachen Verhältnissen, hat sich ihren Platz als Tänzerin erkämpft und beweist, dass Träume durch Authentizität und Durchhaltewillen wahr werden.

HISTORISCHER, THEMATISCHER UND KULTURELLER KONTEXT

Flashdance das Musical wurzelt im 1983er-Film, der den Aerobic- und Breakdance-Boom der 80er einfing. Symbol für Reagan-Ära-Optimismus, weibliche Emanzipation und Working-Class-Träume in post-industriellem Pittsburgh. Alex Owens verkörpert den „American Dream“: Von Schweißerin zur Künstlerin, trotz Klassenhürden. Themen wie Unabhängigkeit, Liebe und Kunst vs. Kommerz spiegeln 80er-Popkultur mit MTV-Einfluss wider. Bühnenversion modernisiert creepy Elemente, betont Empowerment und vermeidet Nacktheit 

PREMIEREN

Weltpremiere: 19. Juli 2008, Theatre Royal Plymouth (UK-Tour). 

West End: Shaftesbury Theatre, 2010–2011.

Deutschsprachige Erstaufführung: November 2013, Théâtre Kriens-Luzern (Regie Isabelle Flachsmann).

Tourneen in Deutschland seit 2018 

KREATIV-TEAM

Das Buch stammt von Tom Hedley und Robert Cary, Musik von Robbie Roth, Lyrics von Roth und Cary. 

DARSTELLER

Siehe unten

CHARAKTERE

UK-Tour 2008: Victoria Hamilton-Barritt als Alex Owens, Noel Sullivan als Nick Hurley. 

West End 2010: Hamilton-Barritt und Matt Willis als Nick.

Deutsche Tour 2018 (Hamburg): Hannah Leser als Alex (Nadja Scheiwiller bei Premiere), Sasha Di Capri als Nick.

Luzern 2013: Nadja Scheiwiller (Alex), Daniel Kandlbauer (Nick).

Bekannte spätere Darsteller: Deutsche Touren wechseln: 2019–2020 Maria Danaé Bansen (Alex), Nicky Wuchinger (Nick); 2021–2022 Veronika Hammer (Alex), Denis Riffel (Nick). 2024-Tour: Marije Louise Maliepaard und Marlen Praxmarer (Alex-Alternierend), Robin Reitsma/Adam Demetz/Philipp Dietrich (Nick), Monika Schweighofer (Gloria). Faye Bollheimer (Alex, 2023-Tour)

US-Tour 2012: Emily Padgett (Alex), Matthew Hydzik (Nick). Gloria oft von Ruthie Stevens, Charlotte Harwood oder Ann Sophie.

MUSIK

What a Feeling: Eröffnung mit Kiki, Tess, Gloria – baut Spannung auf.

Steeltown Sky: Alex, Nick & Ensemble – Fabrikalltag und Sehnsucht.

It’s All in Reach: Alex & Gloria – Motivation für Träume.

Maniac: Freundinnen – wilder Club-Energie-Hit.

Gloria: Gloria & C.C./Chameleon – dramatische Absturz-Nummer.

I Love Rock ’n’ Roll: Tess – rockiger Solo-Auftritt.

Here and Now: Alex & Nick – Liebesduett 

BÜHNENBILD, KOSTÜME, EFFEKTE

folgt

AUSZEICHNUNGEN

Das Musical selbst: Keine großen Theatre-Awards in Deutschland, aber Tour-Erfolge (z.B. ausverkauft München 2022. UK/US-Produktionen gelobt für Choreografie, wenige Nominierungen 

Der Original-Soundtrack gewann drei Grammys: „What a Feeling“ (Best Pop Vocal, Cara), Best Album Score, Best Instrumental (Moroder). Golden Globe und Oscar für „What a Feeling“. 

PRESSE- UND ZUSCHAUERSTIMMEN

folgt

TRIVIA / FUN FACTS

Film-Alex (Jennifer Beals) tanzte nicht selbst; Stunts von Alex Gianturco und Marine Jahan.

Deutsche Version größtenteils auf Deutsch, Hits englisch.

Broadway geplant 2013, verschoben wegen Subplots.

Nadja Scheiwiller sprang 2018 spontan als Alex ein.

Über 20 Länder, inkl. Tokio 2020, Belgrad 2024