We will Rock You
EINLEITUNG
Das mit Spannung erwartete Jukebox-Musical „We Will Rock You“, basierend auf den legendären Songs der Band Queen, kehrt auf die Bühne zurück – und diesmal in Stuttgart! Mit kraftvollen Rockhymnen, spektakulären Choreografien und einer packenden Story entführt die Show in eine futuristische Welt, in der echte Musik verboten ist. Nur wenige Rebellen wagen es, den Geist des Rock zu bewahren, bis Freddie Mercury’s unsterbliche Songs die Bühne erschüttern und das Publikum von den Sitzen reißen.
ZUSAMMENFASSUNG
Das Musical spielt in einer dystopischen Zukunft auf der Erde, die nun „Ebay“ heißt. Die Gesellschaft wird vom Konzern „Globalsoft“ und der „Killer Queen“ gleichgeschaltet und echte Musik ist verboten. Nur reine Computermusik ist zugelassen, während eine kleine Gruppe Rebellen, die „Bohemians“, kämpft, um die Rockmusik zurück in die Freiheit zu führen.
HANDLUNG
! SPOILER-ALARM !
Der Prolog zeigt das Auslöschen der Rockmusik und die Machtübernahme durch Globalsoft. Galileo, ein Außenseiter mit rätselhaften Musikträumen, und die eigenwillige Scaramouche geraten ins Visier der Killer Queen und ihres Handlangers Khashoggi. Gemeinsam mit den Bohemians suchen sie nach legendären Instrumenten, um die Rockmusik und individuelle Freiheit zurückzubringen. Die Handlung ist voller Queen-Song-Referenzen und ironischer Anspielungen auf moderne Musikkultur
HISTORISCHER, THEMATISCHER UND KULTURELLER KONTEXT
Das Stück ist ein Tribut an die Musik von Queen und behandelt allgemeine Themen wie Nonkonformismus, Individualität und Freiheit. Es nutzt eine Sci-Fi-Dystopie, um den Wert echter, handgemachter Musik hervorzuheben und Konsumkultur zu kritisieren.
PREMIEREN
14. Mai 2002, Dominion Theatre, London
Erste deutschsprachige Produktion: 12. Dezember 2004, Musical Dome Köln
zahlreiche weitere Premieren an Orten wie Zürich, Wien, Stuttgart und Berlin
KREATIV-TEAM
Buch: Ben Elton
Musik und Texte: Queen
DARSTELLER
Galileo: Kasper Nilsson, Serkan Kaya, Alex Melcher, Mark Seibert
Scaramouche: Isabel Waltsgott, Jessica Kessler, Vera Bolten
Killer Queen: Aisata Blackman, Brigitte Oelke
Kashoggi: Christian Schöne, Martin Berger
Meat Loaf / Ozzy: Helena Lenn, Michaela Kovarikova
Pop: Reinwald Kranner, James Sbano
Britney: Markus Neugebauer, David-Michael Johnson
Zudem diverse Nebendarsteller und „Bohemians“ mit Namen bekannter Rockgrößen. Bekannte deutsche Musicalgrößen wie Jeannine Michèle Wacker, Linda Holmgren, Riccardo Greco und viele andere waren in Tourbesetzungen prominent vertreten.
CHARAKTERE
Galoleo – Träumer, Außenseiter, Hoffnungsträger der Rebellen
Scaramouche – Scharfsinnige, rebellische Außenseiterin
Killer Queen – Bösewichtin, Chefin von Globalsoft
Khashoggi (dt. Zuckermusk) – Chef der Geheimpolizei, Handlanger der Queen
Meat Loaf / Ozzy – Bohemian, Engagierte Rebellin
Pop („Bap“) – Alt-Hippie, Mentor der Bohemians
Britney – Bohemian, optimistischer Freund
MUSIK
SONGLISTE (AUSWAHL)
„Radio Ga Ga“
„I Want to Break Free“
„Somebody to Love“
„Killer Queen“
„Play the Game“
„Under Pressure“
„A Kind of Magic“
„I Want It All“
„Crazy Little Thing Called Love“
„Who Wants to Live Forever“
„Seven Seas of Rhye“
„Fat Bottomed Girls“
„Don’t Stop Me Now“
„Another One Bites the Dust“
„Hammer to Fall“
„We Will Rock You“
„We Are the Champions“
„Bohemian Rhapsody“
Viele Queen-Hits werden mit neuen Arrangements und in neuen Kontexten präsentiert. Besonders „Bohemian Rhapsody“ als Finale, „We Will Rock You“ als mitreißende Hymne und „No One but You“ als berührende Ballade sind hervorzuheben
BÜHNENBILD, KOSTÜME, EFFEKTE
Das Bühnenbild ist futuristisch und dystopisch mit Elementen wie dem „Heartbreak Hotel“. Besonders markant ist die massive, stabile Stahlkonstruktion. Originalrequisiten wie ein echter Ford Transit werden eingesetzt. Die Show setzt auf schnelle Umbauten, spektakuläre Effekte und detailreiche, extravagante (oft punkige) Kostüme im Stil von Sci-Fi und Rockästhetik.
AUSZEICHNUNGEN
NominierungenOlivier Awards (UK, 2011): Gewinner BBC Radio 2 Audience Award
Olivier Awards (UK, 2010): Nominierungen („Most Popular Show“ etc.)
Dora Awards (Toronto, 2007): „Outstanding Production of a Musical“
Diverse weitere Zuschauer- und Pressepreise
PRESSE- UND ZUSCHAUERSTIMMEN
Die Uraufführung wurde von Kritikern anfangs abgelehnt, doch das Musical entwickelte sich zum Zuschauerliebling mit über 6,5 Mio. Zuschauern allein in London. Die deutsche Produktion erreichte über 4 Millionen Besucher bis 2015. Kritiker loben vor allem die musikalische Umsetzung und die dynamische Bühneninszenierung. Gesang und Performance der Ensembles zählen zu den Höhepunkten
TRIVIA / FUN FACTS
Der Name des Planeten „Ebay“ und weitere Namen wie „Seven Seas of Rhye“ stammen allesamt aus Queen-Songs – viele Rollen tragen die Namen von Rockgrößen oder Songtiteln.
Queen-Mitglieder Brian May und Roger Taylor waren bei den meisten Produktionen aktiv involviert und treten gelegentlich selbst bei Shows auf.
Das Musical ist mit mehr als 150 Millionen Zuschauern eines der erfolgreichsten Jukebox-Musicals weltweit und hält Rekordlaufzeiten u.a. im Londoner Dominion Theatre.
Kurios: Der Ford Transit als Bühnenelement spielt sowohl in der Queen-Geschichte (erstes Tourauto der Band) als auch in der Musical-Szene eine Rolle – Ford wurde zum Showsponsor.
