Melissa Errico

Sie eroberte Herzen als Venus in „One Touch of Venus“, Isabelle in „Amour“, Tracy Lord in „High Society“ und Dot/Marie in „Sunday in the Park with George“. Rollen, die ihre Vielseitigkeit von glamouröser Göttin bis introspektiver Muse zeigen.

Wer ist Melissa Errico?

Melissa Errico, geboren am 23. März 1970 in New York City, wuchs in einer künstlerischen Familie auf. Ihr Vater ist Orthopäde und Konzertpianist, ihre Mutter Bildhauerin. Schon als Kind stand sie im Rampenlicht: Mit 12 debütierte sie in der TV-Serie The Great Space Coaster. Nach der Highschool in Manhasset studierte sie Kunstgeschichte und Philosophie an der Yale University, wo sie eine Auszeit nahm, um Cosette in der US-Tournee von Les Misérables zu spielen.

Ihr Einstieg ins Musicalgeschäft war fulminant: Nach dem Abschluss begeisterte sie als Eliza Doolittle in My Fair Lady am Broadway. Heute ist sie nicht nur Star, Sängerin und Autorin für die New York Times, sondern auch gefeierte Interpretin von Stephen Sondheim und Michel Legrand.

Wichtige Rollen und Erfolge

Melissa Errico’s Melissa Errico Musical Karriere zählt zu den beeindruckendsten am Broadway. Hier sind ihre Highlights:

  • Eliza Doolittle in „My Fair Lady“ (Broadway, 1993): Ihr Durchbruch als charmante Blumenverkäuferin, nominiert für den Drama Desk Award – ein Meilenstein in ihrer Melissa Errico Broadway-Geschichte.
  • Tracy Lord in „High Society“ (Broadway, 1998): Doppelter Drama Desk Award und Outer Critics Circle Award als glamouröse Erbin in Cole Porters Klassiker.
  • Isabelle in „Amour“ (Broadway, 2003): Tony-Nominierung als Leading Actress für Michel Legrands Musical – ihr Mentor prägte sie nachhaltig.
  • Venus in „One Touch of Venus“ (Off-Broadway, 1996): Lucille Lortel Award für die Titelrolle in diesem Encores!-Revival.
  • Dot/Marie in „Sunday in the Park with George“ (Kennedy Center, 2002): Helen Hayes Award-Nominierung in Sondheims Meisterwerk.
  • Clara in „Passion“ (Off-Broadway, 2013): Drama Desk-Nominierung in einem weiteren Sondheim-Highlight.

Diese Rollen zeigen ihre Vielseitigkeit von Klassikern bis Moderne, immer mit einer Stimme, die Opera News als „Maria Callas des American Musical Theater“ feiert.

Stil und Einfluss

Melissa Errico fasziniert durch ihren einzigartigen Stil: Eine warme, dramatische Sopranstimme, gepaart mit schauspielerischer Tiefe und witziger Intelligenz. Sie zerlegt Lieder Wort für Wort, Note für Note, was sie zur „premier Sondheim-Interpretin“ macht.

Ihre Stärken liegen in der Vermittlung von Emotion und Komplexität, sei es in Broadway-Rollen oder Konzerten. Alben wie Sondheim Sublime (2018, „bestes Sondheim-Album ever“ laut Wall Street Journal) und Sondheim in the City (2024) unterstreichen ihr Vermächtnis.

Auch in aktuellen Shows wie Dear Liar (2023) oder ihrem Streisand-Tribute lebt ihr Einfluss fort- Sie verbindet Theatertradition mit moderner Cabaret-Kunst und inspiriert eine neue Generation.

Aktuelles und Relevanz

Melissa Errico bleibt aktiv: 2026 erscheint ihr Album I Can Dream, Can’t I? mit American Songbook-Klassikern, sie trat kürzlich im Birdland auf und plant Streisand-Tributes bei 54 Below.

Für deutsche Musical-Fans relevant durch Tourneen und Legrand/Sondheim-Konzerte. Ihre europäischen Auftritte, z. B. in Paris und London, bringen Broadway-Feeling nach Europa.